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GmbH gründen: Kosten 2026 im Überblick Ratgeber

GmbH gründen: Kosten 2026 im Überblick

Welche Kosten bei der GmbH-Gründung wirklich anfallen, was davon Vermögen bleibt und wo sich seriös sparen lässt.

19. Juni 2026 6 Min Lesezeit

Kurzzusammenfassung

Bei den GmbH-Kosten wird oft das Stammkapital mit Gebühren verwechselt. Wichtig ist die Trennung: Das Stammkapital von 25.000 Euro bleibt Ihr Geld (in der GmbH), echte Kosten sind Notar, Handelsregister und Beratung. Den Ablauf der Gründung selbst beschreiben wir im Beitrag GmbH gründen: Schritt für Schritt. Einzelbegriffe im Glossar: Stammkapital, Handelsregister, Musterprotokoll und UG (haftungsbeschränkt).

Einmalige Gründungskosten

Notar Beurkundung von Gesellschaftsvertrag und Geschäftsführerbestellung. Die Gebühren sind gesetzlich geregelt und richten sich nach dem Geschäftswert; Musterprotokoll ist günstiger als individueller Vertrag.
Handelsregister Gebühr für die Eintragung der GmbH ins Handelsregister.
Gewerbeanmeldung Geringe Gebühr beim Gewerbeamt.
Beratung (optional) Gründungsberatung, Vertragsgestaltung, Businessplan - je nach Bedarf. Über AVGS oder BAFA teils gefördert.

Unsere Einschätzung: Bei einer einfachen Ein-Personen-Gründung mit Musterprotokoll bleiben die einmaligen Kosten überschaubar. Sobald mehrere Gesellschafter, Sonderregelungen oder Sacheinlagen ins Spiel kommen, steigen Notar- und Beratungsaufwand - dafür ist die GmbH dann auch sauber aufgesetzt.

Das Stammkapital ist kein Kostenfaktor

25.000 Euro Stammkapital klingen nach einer hohen Hürde, sind aber kein verlorenes Geld: Der Betrag wird Vermögen der GmbH und steht für den Geschäftsbetrieb bereit. Bei einer Bargründung müssen vor der Anmeldung mindestens 12.500 Euro tatsächlich eingezahlt sein. Wer dieses Kapital nicht aufbringen will, prüft die Alternative UG.

Laufende Kosten nicht vergessen

Für die Planung sind die laufenden Kosten meist relevanter als die Gründungskosten: Die GmbH ist bilanzierungspflichtig, braucht also eine ordentliche Buchhaltung und einen Jahresabschluss. Dazu kommen IHK-Beitrag und je nach Lage Steuerberatung. Diese Posten sollten Sie von Anfang an in die Finanzplanung aufnehmen - genau das machen wir im Businessplan mit Ihnen.

Wo sich seriös sparen lässt

Musterprotokoll nutzen Bei einfachen Konstellationen senkt das vereinfachte Musterprotokoll die Notarkosten.
Förderung einsetzen Gründungsberatung lässt sich über AVGS (aus dem ALG-I-Bezug) oder BAFA teilweise fördern.
Gut vorbereitet zum Notar Klare Unterlagen und ein abgestimmter Gesellschaftsvertrag vermeiden teure Nachträge.

So gehen Sie es an

Wir rechnen die einmaligen und laufenden Kosten Ihrer GmbH mit Ihnen durch, prüfen, ob eine UG die günstigere Brücke ist, und welche Förderung für die Beratung in Frage kommt. Sprechen Sie uns an - persönlich in Leipzig und Halle oder online. Den Kapitalbedarf überschlagen Sie vorab mit unserem Gründungskosten-Rechner.

Marcus Jegszent

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Häufige Fragen

Ist das Stammkapital weg, wenn ich es einzahle?

Nein. Das Stammkapital wird Vermögen der GmbH und steht für den Geschäftsbetrieb zur Verfügung - für Investitionen, Waren, laufende Kosten. Es ist kein Gebührenbetrag, sondern Eigenkapital Ihrer Gesellschaft.

Wie hoch sind die Notarkosten bei der GmbH-Gründung?

Die Notarkosten richten sich nach dem Geschäftswert (in der Regel am Stammkapital orientiert) und sind gesetzlich geregelt. Eine einfache Gründung mit Musterprotokoll ist günstiger als ein individueller Gesellschaftsvertrag. Konkrete Beträge nennt Ihnen der Notar vorab.

Was ist günstiger - GmbH oder UG?

Die UG (haftungsbeschränkt) ist bei der Gründung günstiger, weil weniger Stammkapital nötig ist. Dafür muss sie Rücklagen bilden und wirkt am Markt weniger etabliert. Wer ohnehin Kapital einsetzt, fährt mit der GmbH oft besser.

Welche laufenden Kosten hat eine GmbH?

Vor allem Buchhaltung und Jahresabschluss (Bilanzierungspflicht), IHK-Beitrag, ggf. Steuerberatung. Diese laufenden Kosten sind bei der Planung wichtiger als die einmaligen Gründungskosten.

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