Glossar Liquiditätsplanung
Auch: Liquiditätsplan, Cashflow-Planung
Was Liquiditätsplanung bedeutet
Liquiditätsplanung ist die vorausschauende Gegenüberstellung aller erwarteten Ein- und Auszahlungen. Anders als die Gewinnplanung betrachtet sie ausschließlich tatsächliche Geldflüsse zum jeweiligen Zeitpunkt. Sie ist Teil des Finanzplans und beantwortet die Frage, ob Sie Ihre Rechnungen, Löhne und Steuern jederzeit bezahlen können.
Warum sie so wichtig ist
Zahlungsunfähigkeit ist eine der häufigsten Ursachen für das Scheitern junger Unternehmen, oft trotz voller Auftragsbücher. Eine saubere Planung deckt Engpässe auf, bevor sie entstehen.
Aufbau eines Liquiditätsplans
So bleiben Sie zahlungsfähig
Ein Liquiditätsplan ist kein einmaliges Dokument, sondern ein laufendes Steuerungsinstrument. Gleichen Sie Plan und Ist regelmäßig ab und passen Sie Annahmen an. Wie die Liquiditätsplanung in den Gesamtfinanzplan eingebettet wird, zeigt der Ratgeber zum Finanzplan erstellen. Das Prinzip gilt deutschlandweit, unsere Beratung erfolgt online aus Leipzig und Halle.
Häufige Fragen
Was ist der Unterschied zwischen Liquidität und Gewinn?
Gewinn entsteht, wenn Erträge die Aufwendungen übersteigen. Liquidität beschreibt, ob zum jeweiligen Zeitpunkt genug Geld auf dem Konto ist. Ein Unternehmen kann profitabel und zugleich zahlungsunfähig sein, etwa wenn Kundenrechnungen spät bezahlt werden.
In welchem Takt plane ich die Liquidität?
Im ersten Jahr empfiehlt sich eine monatliche Planung, später kann der Takt vergröbert werden. Wichtig ist, dass Sie den Plan regelmäßig mit den tatsächlichen Zahlen abgleichen.
Gehört die Liquiditätsplanung in den Businessplan?
Ja. Der Liquiditätsplan ist einer der Teilpläne des Finanzplans und damit fester Bestandteil eines vollständigen Businessplans.
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