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Haftungsfreistellung - einfach erklärt Glossar

Haftungsfreistellung

Auch: Risikoentlastung der Hausbank

Was Haftungsfreistellung ist

Bei einer Haftungsfreistellung übernimmt eine Förderbank - zum Beispiel die KfW oder eine Landesförderbank - einen Teil des Kreditausfallrisikos der Hausbank. Das senkt das Risiko der Hausbank und erleichtert die Kreditzusage, auch wenn die eigenen Sicherheiten knapp sind. Sie gilt bundesweit als Schlüsselbegriff der Förderkreditlogik (Hausbankprinzip).

Eckpunkte

Förderbank übernimmt einen Teil des Kreditausfallrisikos der Hausbank
Beispiel: 80 Prozent beim KfW-Startgeld
Beispiel: 50 Prozent bei manchen ERP-Krediten
Konditionen Stand 2026; aktuelle Werte bei der jeweiligen Förderbank prüfen

Einordnung

Die Haftungsfreistellung greift innerhalb des Hausbankprinzips, etwa beim KfW-Startgeld. Reichen die Sicherheiten trotzdem nicht aus, kann zusätzlich eine Bürgschaftsbank einspringen. Bei kleinem Kapitalbedarf ist auch ein Mikrokredit eine Option. Welche Bausteine sich kombinieren lassen, klärt eine Fördermittelberatung.

Häufige Fragen

Was bedeutet Haftungsfreistellung?

Eine Förderbank, etwa die KfW oder eine Landesförderbank, übernimmt einen Teil des Kreditausfallrisikos der Hausbank. Das senkt das Risiko der Hausbank und erleichtert die Kreditzusage trotz knapper Sicherheiten.

Wie hoch ist die Haftungsfreistellung?

Die Höhe hängt vom Programm ab, zum Beispiel 80 Prozent beim KfW-Startgeld und 50 Prozent bei manchen ERP-Krediten. Konditionen Stand 2026; aktuelle Werte bei der jeweiligen Förderbank prüfen.

Was hat die Haftungsfreistellung mit dem Hausbankprinzip zu tun?

Förderkredite werden über die Hausbank beantragt. Die Haftungsfreistellung ist ein Schlüsselbegriff dieser Förderkreditlogik, weil sie das Risiko der Hausbank reduziert.

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