Glossar Finanzplan
Auch: Finanzplanung, Zahlenteil des Businessplans
Was der Finanzplan leistet
Der Finanzplan ist der quantitative Teil Ihres Businessplans. Er übersetzt Ihre Geschäftsidee in Zahlen und beantwortet die zentrale Frage, ob das Vorhaben wirtschaftlich tragfähig ist. Banken, die KfW und die Agentur für Arbeit prüfen anhand des Finanzplans, ob sie ein Vorhaben finanzieren oder fördern.
Die typischen Teilpläne
Warum er das Herzstück ist
Im Finanzplan zeigt sich, ob die Annahmen aus dem Textteil tragen. Ein schlüssiger Finanzplan ist Voraussetzung für die fachkundige Stellungnahme und überzeugt Kreditgeber. Eine durchdachte Liquiditätsplanung schützt zudem vor dem häufigsten Gründungsrisiko, der Zahlungsunfähigkeit trotz voller Auftragsbücher.
So gehen Sie vor
Schritt für Schritt erklärt der Ratgeber, wie Sie einen Finanzplan erstellen. Die Vorgehensweise gilt deutschlandweit, wir begleiten Sie online aus Leipzig und Halle.
Häufige Fragen
Welche Teilpläne gehören in einen Finanzplan?
Üblich sind Kapitalbedarfsplan, Finanzierungsplan, Umsatz- und Rentabilitätsplan, Liquiditätsplan und ein privater Lebenshaltungskostenplan. Zusammen zeigen sie, ob das Vorhaben sich rechnet.
Über welchen Zeitraum plane ich?
Banken und Förderstellen erwarten in der Regel eine Planung über drei Jahre. Das erste Jahr wird meist monatlich, die folgenden Jahre quartalsweise oder jährlich dargestellt.
Müssen die Zahlen genau eintreffen?
Nein. Ein Finanzplan beruht auf begründeten Annahmen, nicht auf Garantien. Entscheidend ist, dass die Annahmen nachvollziehbar und realistisch hergeleitet sind.
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